Bernhard Meyer lebte in Mittegroßefehn. Er entstammt einer Malerfamilie. Er war ein Ur Ur-Enkel von Enne Offers Buss und wurde im späteren Bäckerhaus von Bäcker J. Müller 1925 geboren. Er erzählt, wie er am Kanal neben einer Schmiede und einer Gastwirtschaft von seiner Kindheit und Jugend. Als junger Mann wurde er zum Militärdienst eingezogen, erlebte Schlimmes an der Front in Russland, wurde von seiner Truppe getrennt und fand mit Unterstützung eines versprengten Feindes den Weg in die Heimat. Seinen Beruf übte er bei der AOK aus. Sein Hobby war das Malen. Als talentierter Kunstmaler brachte es ihm großen Erfolg. Außerdem nutzte er seine freie Zeit für die Ahnenforschung, die er in dicken Bänden für die Nachwelt erarbeitet hat.
Vom 20. September bis zum 30. März war die Ausstellung „Fehnbilder“ des Malers und Autodidakten Bernhard Meyer im Bürgerhaus in Ostgroßefehn zu sehen. Meyer hielt über Jahre die Landschaft, die Mühlen und das Leben und Arbeiten der Menschen auf dem Fehn in seinen Werken fest.