Historische Helling einer Fehnkolonie
Diese Helling zeigt, wie in den Fehnkolonien früher Schiffe gebaut wurden. Die hölzerne Rampe diente als Bauplatz direkt am Wasser. Auf stabilen Böcken und Gestellen wurde der Schiffsrumpf Stück für Stück zusammengesetzt. Nach der Fertigstellung konnte das Schiff über die Helling ins Wasser gleiten.
Der Bootsbauplatz
Hier wird das Schiff Schritt für Schritt zusammengesetzt.
Welcher Teil gehört zu welcher Bauphase?
Bootsrumpf auf der Helling (mittig im Bild) Man sieht den Kiel unten und darauf die Spanten(wie Rippen).
Phase 2: Spanten setzen. Die Beplankung ist erst teilweise oder noch gar nicht angebracht → also mitten im Bau.
Helling / Baugerüst (unter dem Boot, aus Balken
Holzwinde mit Seil (vor dem Boot, links im Vordergrund)
Damit werden schwere Balken bewegt oder später das Boot
für den Stapellauf ins Wasser gezogen.
Rumpf und Spantenstruktur / Balkenbearbeitung
Tjalk auf dem Helgen in Ostgroßefehn. 1912 bei Piepersgerdes.
Von links:
Renke Piepersgerdes, L. Gerd Ahrends, Hindertje Piepersgerdes geb. Heeren, Trientje Piepersgerdes geb. Ahrends, Anna Wattjes später Frau Doyen, Hinrika Piepersgerdes,
im Hintergrund Johann Münk, auf dem Schiff Hinrich Dringenberg
Tjalk im historischem Umfeld
Werft von Wiese / Neuefehn
Alte Aufnahme des Hauses von Albert Janssen Schapp mit Holzhandlung. Rechts war auch die Werft, die A.J. Schapp mit dem Schiffszimmermeister Christian Meyer betrieb. Dwarshelling.
Bokelmann Spetzerfehn
Großefehn 1788 mit Schiffswerften
gezeichnet von C.B.Meyer
Werft von Piepersgerdes. Ostgroßefehn. Foto, Moens, v. Dr. Schapp.
Heute Fehnweg 18. An der Drehbrücke.
Werkstatt Mühlenbauer Mönck an der kanalstr. Nord. Von links Jürgen Mönck, Sikke Mönck.
Ostgroßefehn. von Dr. Schapp.
Auf der Treppe: Renke Piepersgerdes, dahinten : Gerd Ahrends, gefallen im 1. Weltkrieg. Auf dem Schiff: Heinrich Dringenberg. Am Haus: Johann Münk. Aufnahme 1909.
Ostgroßefehn, Piepersgerdes.
Schiffswerft "Wattjes". Neuefehn.